Der Name R.E.D. Tent ist inspiriert von Räumen, in denen Menschen über Generationen hinweg zusammenkamen, um Erfahrungen, Wissen, Erschöpfung, Körpergeschichten und Fürsorge miteinander zu teilen.
Uns berührt die Vorstellung solcher Orte, weil viele Menschen heute mit ihren Themen rund um Körper, Lust, Erschöpfung oder Muttersein oft sehr allein sind.
Gleichzeitig wissen wir, dass solche Traditionen aus unterschiedlichen kulturellen und historischen Kontexten stammen und nicht uns gehören. Deshalb versuchen wir, aufmerksam und respektvoll mit den Einflüssen unserer Arbeit umzugehen und uns immer wieder zu fragen, woher unser Wissen kommt und wie wir damit umgehen.
R.E.D. Tent ist ein Raum für ehrlichen Austausch, Körperwissen und gemeinsame Erfahrungen rund um Erschöpfung, Sinnlichkeit, Sexualität und Selbstfürsorge.
Uns interessiert besonders, was passiert, wenn Menschen den Kontakt zu ihrem Körper verlieren. Wenn Lust verschwindet. Wenn Berührung plötzlich zu viel wird. Oder wenn man so lange funktioniert, dass man sich selbst kaum noch spürt.
Dabei geht es uns nicht um Selbstoptimierung oder darum, „die beste Version von sich selbst“ zu werden. Sondern eher darum, sich selbst wieder ein kleines Stück näherzukommen. Ohne Druck. Ohne Scham. Ohne ständig etwas aus sich machen zu müssen.
Unsere Arbeit ist geprägt von feministischen, queeren und machtkritischen Perspektiven. Gleichzeitig wissen wir, dass wir nicht außerhalb von Privilegien oder gesellschaftlichen Machtverhältnissen stehen. Deshalb versuchen wir, aufmerksam mit Sprache, Wissen und den Räumen umzugehen, die wir schaffen.
❣️Wir lernen selbst ständig weiter. Wenn dich etwas irritiert oder du Gedanken und Feedback teilen möchtest, freuen wir uns darüber.
Ich bin Lea. Aktivistin, Mama und begleite Frauen und Menschen mit Vulva rund um Körperbewusstsein, Erschöpfung, Lust und Selbstbestimmung. In 1:1 Begleitungen, Online-Reisen und Workshops.
Außerdem arbeite ich als Präventions- und Interventionsbeauftragte und gebe Fortbildungen für Hebammen, Doulas und Fachpersonen zu Themen wie FLINTA*-Gesundheit, weiblicher Erschöpfung und machtkritischer Geburtshilfe. Zusätzlich habe ich eine alternative Ausbildung zur Hebamme absolviert.
Mich interessiert besonders, was passiert, wenn Menschen den Kontakt zu ihrem Körper verlieren. Wenn Berührung plötzlich zu viel wird. Wenn Lust verschwindet. Oder wenn man so lange funktioniert, dass man sich selbst kaum noch spürt.
In meiner Arbeit verbinde ich Wissen über Körper, Nervensystem und gesellschaftliche Erwartungen an Frauen- und Mutterkörper mit ehrlichen Räumen, in denen nichts performt werden muss.
Ich glaube nicht daran, dass Lust, Ruhe oder Selbstfürsorge Luxus sind. Für viele Menschen sind sie eine Form von Überleben. Und manchmal auch eine kleine Form von Widerstand.
Ich lebe und grüble irgendwo zwischen Bergen und Meer, lese viel und freue mich über die kleinen Momente, in denen plötzlich wieder ein bisschen mehr Leben im Körper auftaucht.


lea
franzi
Ich habe ein Studium im Bereich Media and Entertainment Management absolviert und in zahlreichen Redaktionen rund um Fernsehen, Podcasting und Marketing gearbeitet.
Im weiteren Verlauf habe ich mich zur Digital Learning Managerin weitergebildet, um digitale Erfahrungsräume zu erschaffen, die nachhaltig im Leben der Lernenden Wirkung zeigen.
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